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Die vier Lichter des Hirten Simon

Einen ganz anderen Weihnachtsgottesdienst als bisher gab es in diesem Jahr. Wir konnten uns nicht wie gewohnt in der Aula treffen, um gemeinsam zu feiern. Aufgrund der Corona-Lage blieb jede Klasse in ihrem Zimmer und verfolgte den Gottesdienst über unser Schulradio.

 

Das Vorbereitungsteam war schon darauf eingespielt, hatten wir doch bereits im Sommer unseren Schulschlussgottesdienst in dieser Form abhalten dürfen.

Dabei konnten wir aber feststellen, dass wir auch auf diese Weise die Schüler und Schülerinnen auf stimmungsvolle Art und Weise erreichten.

 

Jede Klasse wurde mit entsprechenden Materialien versorgt, so dass die passenden Bilder zu der Geschichte in der Klasse gezeigt wurden und die Kinder der Erzählung folgen konnten.

 

Heuer ging es um den Hirtenjungen Simon, der auf ein kleines Lamm aufpassen sollte.

Doch in einer Nacht lief ihm das Lämmchen davon; es hatte einen wunderbaren Duft und fröhliche Lieder vernommen und machte sich neugierig auf den Weg.

Bild 1
Bild 2

Simon wollte unbedingt sein Lamm wieder finden und begann, überall nach ihm zu suchen. Dabei hatte er vier Lichter, die er an Menschen verteilen sollte, die in Not waren.

 

Auf dem Weg zu seinem Lamm verschenkte Simon seine Lichter an einen Dieb, einen Wolf und einen Bettler. Sie alle benötigten dringend Hilfe und der Hirte gab ihnen Zuneigung, Wärme und Liebe. Auf diesem Weg fand er auch sein Lamm wieder.

 

In einem Stall lag es neben einem kleinen Kind und es fühlte sich sichtlich wohl. Simon war am Ziel; er hatte nicht nur sein Lamm gefunden, sondern auch ein besonderes Kind, von dem dieser Duft und der fröhliche Gesang ausgingen.

 

Im Anschluss wurde die Geschichte durch eine kurze Ansprache vertieft. Wenn wir uns auf den Weg zu Jesus machen, dann werden wir Menschen sehen, die unsere Hilfe brauchen. So wie der Hirtenjunge Simon sein Licht verschenkte und Andere damit glücklich machte, so sollen auch wir das Leben anderer Menschen bereichern und Licht in die dunkle Welt bringen.

 

Das Lied: „Tragt in die Welt nun ein Licht“ rundete die Ansprache ab.

 

Gegen Ende des Gottesdienstes erhielten die Schüler noch den Segen Gottes, den wir alle in dieser schwierigen Zeit besonders brauchen.

 

Am Schluss des Gottesdienstes wurde das Weihnachtslied „Oh du fröhliche“ eingespielt, bei dem wir alle, wie bei allen anderen Liedern auch, zuhören durften.

 

Durch Worte, Lieder und den Segen Gottes gestärkt wurde die gesamte Schulfamilie in die Ferien entlassen.